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Weitere Informationen zu den Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung.

ComfortCare24 - Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung

Zuzahlungen, Heilbehandlungen und Rehabilitationsmaßnahmen

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Schon im Sozialgesetzbuch V § 1 ist geregelt, dass die Krankenkassen den Auftrag haben, "die Gesundheit der Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder den Gesundheitszustand zu verbessern". Es geht also nicht nur darum, bei akuten Beschwerden oder Krankheiten die medizinische Versorgung zu gewährleisten, sondern vor allem auch die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen, Beratungen oder Arztkonsultationen zu übernehmen. Darüber hinaus werden die verschriebenen Medikamente sowie Heil- und Hilfsmittel erstattet, ebenso Rehabilitationsmaßnahmen oder Therapien, die den Gesundheitszustand des Versicherten fördern. Natürlich ist die entscheidende Voraussetzung dafür, dass die Verordnung durch einen Arzt vorliegt.

Zuzahlungen minimieren

Die grundsätzlich vereinbarten Zuzahlungen, die gesetzlich Krankenversicherte selbst tragen müssen, können insbesondere bei chronisch oder an Demenz erkrankten Versicherten teilweise gemindert werden, um die finanziellen Belastungen in einem erträglichen Rahmen zu halten. Die Belastungsgrenze für chronisch Kranke beträgt ein Prozent des jährlichen Einkommens. Übersteigen die Zuzahlungen diese Grenze, weil mehr Medikamente oder Arztkonsultationen notwendig sind, werden die Zuzahlungen erlassen. Von dieser Regelung profitieren auch von Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen betroffene Patienten.

Neben Medikamenten stehen den Versicherten beispielsweise Massagen, Krankengymnastik oder Bäder zu, wenn der Arzt diese verordnet hat. Darüber hinaus können sich insbesondere für Demenz-Patienten die Konsultationen bei Logopäden oder Ergotherapeuten empfehlen - auch dafür steht die Krankenkasse gerade. Jeder gesetzlich Krankenversicherte hat Anspruch auf alle im jeweiligen Leistungskatalog vorgesehenen Zuwendungen sowie Hilfsmittel. Sollte also ein Hörgerät oder eine Gehilfe angeraten sein, spezielle Matratzen oder Haltegriffe medizinisch notwendig werden, können Sie auf die Leistungen der Krankenkasse zurückgreifen. Sinnvoll ist es, im Vorfeld einer solchen Anschaffung mit der Krankenkasse Kontakt aufzunehmen. In der Regel gibt es mit verschiedenen Herstellern oder Lieferanten Rahmenvereinbarungen, die entweder günstigere Konditionen oder gar Festpreise beinhalten. Natürlich stehen wir Ihnen in dieser Frage gern zur Seite und erledigen die Verhandlungen mit der zuständigen Krankenkasse. 

In Abstimmung mit dem behandelnden Arzt besorgen wir die benötigten Hilfsmittel, kümmern uns um die Termine bei den Fachärzten und begleiten Sie dorthin, wenn Sie dies wünschen.

Die Krankenkassen stehen auch dafür ein, wenn Demenz-Patienten mithilfe spezieller Rehabilitationsmaßnahmen Alltagsroutinen wieder neu erlernen müssen. So können gezielte Trainingseinheiten dazu beitragen, dass Treppen keine unüberwindlichen Hürden mehr darstellen oder die Sprachfähigkeiten wieder verbessert werden. Ein weiterer wichtiger Punkt im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen ist die vorübergehende häusliche Pflege, die für bis zu 28 Tage pro Jahr übernommen wird. Dies kann beispielsweise notwendig werden, wenn die Wundheilung oder die Medikamentenverabreichung überwacht werden müssen. Als zugelassener Pflegedienst können wir so sicherstellen, dass die Pflege durch Fachpersonal professionell erledigt wird und die Kosten von der Krankenkasse getragen werden.

Die Pflegeversicherung

Begutachtung und Einstufung

Voraussetzung für den Bezug einer Leistung aus der Pflegeversicherung ist die Einstufung in einen Pflegegrad. Dieser wird vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen nach einer Begutachtung vorgenommen und bezieht sich auf folgende Module:

Modul 1 – Mobilität

Wie selbstständig kann sich der Mensch fortbewegen und seine Körperhaltung ändern?

Modul 2 – Kognitive und kommunikative Fähigkeiten

Wie findet sich der Mensch mit Hilfe anderer örtlich und zeitlich zurecht? Kann er für sich selbst Entscheidungen treffen oder Gespräche führen

Modul 3 – Verhalten und psychische Problemlagen

Wie häufig benötigt der Mensch Hilfe aufgrund von psychischen Problemen, wie etwa aggressives oder ängstliches Verhalten?

Modul 4 – Selbstversorgung

Wie selbstständig kann sich der Mensch im Alltag versorgen bei der Körperpflege, beim Essen und Trinken?

Modul 5 – Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen

Wie aufwändig ist die Unterstützung beim Umgang mit der Krankheit und der Behandlungen, z.B. bei der Medikamentengabe oder beim Verbandswechsel?

Modul 6 – Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte

Wie selbstständig kann der Mensch noch den Tagesablauf planen, sich beschäftigen oder Kontakte pflegen?

Der medizinische Dienst - MDK - ermittelt mit dem neuen Begutachtungsinstrument NBA die Punkte. Dabei gilt: Je mehr Punkte der Begutachtete erhält, umso höher ist der Pflegegrad und die Pflege- und Betreuungsleistungen seiner Pflegekasse.

Pflegegrad 1 
Geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit (12,5 bis 27 unter Punkte)

Pflegegrad 2
Erhebliche Beeinträchtigung der Selbständigkeit (27 bis unter 47,5 Punkte)

Pflegegrad 3
Schwere Beeinträchtigung der Selbständigkeit (47,5 bis unter 70 Punkte)

Pflegegrad 4
Schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit (70 bis unter 90 Punkte)

Pflegegrad 5
Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung (90 bis 100 Punkte)

Vielfältige Leistungen möglich

Die Leistungen aus der Pflegeversicherung sind entsprechend der jeweiligen Einstufung sehr vielfältig. Sie reichen von einem monatlichen Pflegegeld bis hin zu Pflegesachleistungen, von der ambulanten über die Verhinderungs- bis hin zur vollstationären Pflege. Darüber hinaus können sowohl technische und sonstige Hilfsmittel als auch Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes in Anspruch genommen werden. Außerdem können Zuschüsse zur Sozialversicherung und zahlreiche andere Leistungen gewährt werden, die sich aber immer an den speziellen Bedürfnissen und Voraussetzungen ausrichten. Die für 2017 geltenden Richtlinien der Pflegeversicherung finden Sie hier:

  Bundesgesundheitsministerium

Professionelle Begleitung

Ausschlaggebend sind immer die Einstufung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen und die konkreten persönlichen Verhältnisse des Betroffenen. Wir stehen Ihnen selbstverständlich zur Seite, um zunächst in einer umfassenden Beratung alle in Frage kommenden Mittel zu eruieren. Im Fokus steht dabei immer die bestmögliche Lösung für die zu versorgende Person, aber auch die wirkungsvolle Entlastung der Angehörigen. Sobald wir uns ein Bild gemacht haben, werden wir gemeinsam mit Ihnen alle notwendigen Schritte einleiten, die Formulare ausfüllen und die Begutachtung vorbereiten. In Abstimmung mit den zuständigen Einrichtungen können wir dann ermitteln, wie sich eine professionelle häusliche Pflege gestalten könnte, ob Sie medizinische Pflegeleistungen in Anspruch nehmen sollten oder welche unterstützenden Maßnahmen wir für Sie oder Ihre Angehörigen einleiten können. Gerne stehen wir Ihnen zur ausführlichen Erläuterung des Leistungsumfangs der Pflegeversicherung zur Verfügung. Schließlich geht es dabei um eine sehr persönliche und individuelle Angelegenheit, die wir gerne in Ihrem Sinne erledigen.

weitere Leistungen

  • Für zusätzliche Betreuungsleistungen und Hilfe bekommen alle Pflegebedürftigen mindestens 125 € im Monat. Nicht nur Demenzerkrankte.

  • Im ambulanten Pflegebereich können 40 % der Leistungen für sogenannte niedrigschwellige Angebote genutzt werden (z. B. Begleitdienste, Einkäufe).

  • Die Zahl der Betreuungskräfte wird auf 45.000 aufgestockt.

  • Alternative Wohnformen wie Pflege-WGs werden ausgebaut.

  • Bewohner ambulant betreuter Wohngruppen bekommen 205 € Zuschuss.

  • Bei erforderlichen Umbaumaßnahmen der eigenen Wohnung gibt es einen Bonus von 4.000 €

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